
Hannah Köhler (5c) und Emma Köhler (5a) haben vor kurzem ein Interview mit ihrer Mutter (arbeitet in der ambulanten Altenpflege) geführt und haben folgende Fragen gestellt.
1. Bist du mit deinem Beruf zufrieden?
Ja, das bin ich.
2. Was gefällt dir besonders gut und was gefällt dir nicht an deiner Arbeit?
Gut gefällt mir, dass ich mit jüngeren und älteren Menschen zusammenarbeite. Ich habe das Gefühl gebraucht zu werden und helfen zu können.
Ich fühle mich immer gut bei meinen Patienten.
Nicht so gut ist, dass man immer weniger Zeit für die Versorgung und Verpflegung der Patienten hat.
3. Wie schützt du dich und deine Patienten vor Corona?
Ich trage bei allen Patienten einen Mundschutz und Handschuhe.
Ich wasche mir immer vor und nach jeder Versorgung die Hände und desinfiziere sie.
4. Wie verhältst du dich deinen Patienten gegenüber?
Ich versuche ruhig zu bleiben und rede meinen Patienten positiv zu, denn viele von ihnen verstehen nicht was gerade auf der Welt passiert.
5. Hat sich etwas an deiner Arbeitsweise geändert?
Nein eigentlich nicht, ich gehe ganz normal arbeiten. Ich achte nur noch intensiver auf die Hygiene. Wir erledigen momentan mehr Wege für unsere Patienten, wie Einkäufe, Arztbesuche, Apothekengänge etc., damit sie nicht raus gehen müssen.
6. Wie würdest du reagieren, wenn ihr den Pflegedienst schließen müsstet?
Das kann ich nicht sagen, aber wir versuchen alles, damit dies nicht passiert.
7. Hast du Angst deine Patienten oder deine Familie anzustecken?
Ja sehr große Angst sogar, man ist ja viel draußen unterwegs und hat reichlich Kontakt zu anderen Menschen.
8. Wie findest du es, dass du trotz Corona arbeiten musst?
Es ist nicht einfach, allerdings müssen unsere Patienten ja trotz der ganzen Geschehnisse gut versorgt werden.
9. Wie verhältst du dich gegenüber deiner Familie?
Unser Umgang Zuhause untereinander ist nicht anders wie sonst.
10. Was wünschst du dir für die Zukunft?
Dass diese verrückte Zeit schnell wieder vergeht und dass wir alle gesund bleiben.
Danke für das Interview und dass du dir Zeit für uns genommen hast. Wir hoffen, dir und deinen Patienten geht es weiterhin gut.
Die AG Journalistik schließt sich den guten Wünschen von Hannah und Emma an.
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